Ich verstehe mich als Übersetzerin von einer Führungsetage in die nächste oder auch als Übersetzerin einer hoch wissenschaftlichen Sprache in leicht verständliche Sprache.

Lia­ne Hoder

Visualisierung

Mission

Als Graphic Recorderin bzw. Visualisiererin begleite ich seit vielen Jahren Transformationsprozesse und bin von der Notwendigkeit meiner Arbeit überzeugt. Ich bin bei den Prozessen live dabei und ‚übersetze‘ die Gedanken und Informationen in Bilder.

Wirkungsweise

Einen Transformationsprozess von der Ebene der Geschäftsführung bis hin zu dem einzelnen Mitarbeiter auf eine einheitliche Geschichte herunterzubrechen, funktioniert mit Bildern um ein Vielfaches besser und wirkungsvoller. Ein Grund dafür ist, dass Bilder leicht verständlich sind. Zudem spricht die Führungsetage in der Regel nicht die gleiche Sprache wie die Mitarbeiter:innen.

Meine Arbeit ist sinnlich, sinnhaft und sinnvoll.

Zeichnen und die Zeichnung dann berühren zu können, hat zugleich einen haptischen und einen kreativen Moment. Ich kann die Zeichnung betrachten und bestaunen, was entstanden ist. Das beinhaltet Beteiligung. Ich bin die, die das Ganze im Blick hat. Ein Schriftprotokoll transportiert keine Emotionen, aber durch Bilder kann man genau das umsetzen. Die Leute sind dafür unglaublich dankbar und ich habe dabei wahnsinnig viel Spaß. Für mich ist diese Arbeit ein riesiges Geschenk.
Alle Menschen merken sich Informationen in Form von Bildern und Emotionen. Niemand hat einen Karteikasten im Kopf, aus dem er eine Karte ziehen kann, auf der ‚Jugendliebe‘ steht. Ich bringe diese Bilder und Emotionen auf meine Wand und versuche damit komplexe Dinge und Prozesse einfacher darzustellen. Damit trage ich dazu bei, dass Dinge bei den Menschen länger in Erinnerung bleiben und dass Vereinbarungen so festgehalten werden, dass sie immer wieder nachvollziehbar sind. Es ist ein guter Türöffner für Menschen, die selbst nicht bei dem Prozess dabei waren. Für sie ist der Einstieg mit Hilfe der Bilder viel einfacher als bei Texten. Ich verstehe mich als Übersetzerin von einer Führungsetage in die nächste oder auch als Übersetzerin einer hochwissenschaftlichen Sprache in eine leicht und allgemein verständliche Sprache.

Alle Menschen merken sich Informationen in Form von Bildern und Emotionen.

Es geht nicht darum, dass es wahnsinnig schön ist.

Ursprünglich bin ich Kunstlehrerin. Dabei lernt man vor allem, anatomisch genau zu zeichnen und alles möglichst lebensecht darzustellen. In der Schule wird Kunst falsch gelehrt. Da fangen sie mit Albrecht Dürer und seinem Rasenstück an und alle sind verzweifelt, weil sie denken, sie können nicht zeichnen. Beim Graphic Recording brichst du das alles noch viel mehr herunter. Es geht nicht darum, dass es wahnsinnig schön ist, sondern darum, dass man es versteht. Das ist wie bei IKEA-Anleitungen, die nicht schön sind, aber meist verständlich. Ich suche beim Zeichnen nach Symbolen, die sich fest in meinem Kopf verankern.

Ich verstehe mich als Übersetzerin.

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