Durch die Automatisierung wollen wir es schaffen, einen Teil der Prozesse so zu automatisieren, dass langweilige Arbeiten wegfallen und dafür ein Freiraum bleibt, den die Mitarbeiter:innen neu gestalten können.

Cars­ten Wehr­le

Technologie & Digitalisierung

Mission

Mein Hauptthema und mein roter Faden ist die digitale Transformation. Konkret ist das meist die Digitalberatung für Firmen, die ihre Prozesse automatisieren möchten oder müssen. Mittlerweile verfolge ich dabei einen humanzentrischen Ansatz und stelle den Menschen in den Mittelpunkt. Wir wollen nicht mehr einfach alles automatisieren, was geht. Repetitive Prozesse werden so automatisiert, dass die Menschen mehr Freiraum bekommen und sie sich inhaltlich viel stärker einbringen können. Das ist wichtig, damit die Mitarbeiter:innen achtsamer und wirksamer in ihrem (Arbeits-)Leben werden. Und zufriedener. Denn die Digitalisierung wird von Menschen für Menschen gemacht.

Wirkungsweise

Wenn man jeden Tag pausenlos Daten am Rechner eingibt, ist das ein Job, bei dem man nicht richtig wach ist. Durch die Automatisierung wollen wir es schaffen, einen Teil der Prozesse so zu automatisieren, dass langweilige Arbeiten wegfallen und dafür ein Freiraum bleibt, den die Mitarbeiter:innen neu gestalten können. Die Mitarbeiter:innen bekommen so den Raum, um sich zu entwickeln und sich so stärker in ihre Firma einzubringen. Damit steigt die Identifikation mit der Firma, die Motivation wird gestärkt und der Mensch freut sich (wieder) auf seine Arbeit.

Heute haben Kund:innen einen klaren Nutzen von der Digitalisierung.

Ich habe mit 13 Jahren angefangen zu programmieren und mich mit den PCs, die es damals gab, beschäftigt. Ungefähr zu dem Zeitpunkt habe ich meinen ersten eigenen Rechner bekommen, einen Atari XL. Mit 15 Jahren habe ich Schnittstellen gelötet, damit ich mit dem Rechner steuern konnte. Mit Lego-Technik habe ich dann meine ersten Roboter gebaut und über die Programmierung gesteuert. So habe ich relativ früh, seit 1986, einen Zugang zu diesen Themen gehabt. Mit heute verglichen, geschah das alles damals aber natürlich mit sehr einfachen Mitteln.
Heute haben Kund:innen einen klaren Nutzen von der Digitalisierung, da sich die Effizienz des Unternehmens enorm steigert. Der/Die Kund:in wird wettbewerbsfähiger und auch der Return on Investment steigt. Dass sich die Mitarbeitenden einbringen können, kann sich ebenfalls positiv auf den Umsatz auswirken, weil sie eine engere Verbindung zum Unternehmen aufbauen und sie vielleicht mehr oder bessere Kundengespräche führen. Die Unternehmen bleiben dadurch interessant für den/die Mitarbeiter:in, sodass sich diese nicht nach einem anderen Job umschauen. Wichtig ist, dass die Mitarbeiter:innen so früh wie möglich in den Prozess integriert werden. Sie können dann als kreativer und schöpferischer Teil der Entwicklung mitwirken. Und das nimmt ihnen die Angst vor der Digitalisierung.

Dass sich die Mitarbeitenden einbringen, wird sich ebenfalls positiv auf den Umsatz auswirken, weil sie eine engere Verbindung zum Unternehmen aufbauen.

Unser Modell war eine wirkliche Bereicherung für die Firmen.

Eines der frühen Schwerpunktthemen meiner ehemaligen Firma war die Digitalisierung, u. a. für die Markenführung von Ferrero. Wir haben dazu bspw. die Nutzung der Bildmaterialien über einen Algorhythmus analysiert. So konnten wir sehen, ob Stakeholder noch mit altem Bildmaterial gearbeitet haben. Diese Kund:innen hatten die Möglichkeit durch eine von uns zur Verfügung gestellte Plattform neues Bildmaterial zu bekommen und dieses zu nutzen. Ein Schwerpunktthema war zu der Zeit die Markenwelt. Der Verkauf sollte nicht allein über den Preis erfolgen, durch den Transfer der TV-Markenwelt auf die Printwerbung der Märkte wurde eine höhere Wertigkeit losgelöst vom Preis erschaffen. Das haben wir erreicht, indem wir online einen Gestaltungsbereich integriert hatten. Für jedes Produkt gab es vorgefertigte Entwürfe, in denen man beliebig Designelemente austauschen oder neu positionieren konnte. Auf diesem Weg haben die Agenturen der Kunden per Knopfdruck eine Photoshop-Datei bekommen, die sie sofort verarbeiten konnten. Dem ging auch eine entsprechende Analyse voraus. Dabei haben wir herausgefunden, dass die Grafiker:innen der Agenturen pro Produkt meist nur etwa drei Minuten Zeit haben. Ihnen bleibt somit gar nicht der Raum, sich über die Gestaltung große Gedanken zu machen. Damit war unser Modell eine wirkliche Bereicherung für die Firmen.

Eines der Schwerpunktthemen meiner ehemaligen Firma war schon damals die Digitalisierung, nämlich die der Markenführung von Ferrero.

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